Zum Abschied flossen Tränen

 

Time to say goodbye – Unter diesem Motto stand die feierliche Verabschiedung der Schülerinnen und Schüler der 9. Klasse und ihres Klassenlehrers Anton Schmidpeter an der Mittelschule Absberg-Haundorf.

 

 

In der festlich geschmückten Aula des Schulhauses in Gräfensteinberg fand jüngst die feierliche Verabschiedung der 9. Klasse der Mittelschule Absberg-Haundorf statt. Ein besonderes Ereignis, zu dem viele Gäste gekommen waren. Vorab wurde gemeinsam in der Gräfensteinberger St. Martin-Kirche ein Dankgottesdienst gefeiert. Gemeinsam mit Pfarrer Matthias Knoch und Religionspädagogin Jutta von Galkowski blickte man dankbar auf neun erfolgreiche Schuljahre bzw. auf 41 wunderschöne Dienstjahre (von Herrn Schmidpeter) zurück. Für die musikalische Umrahmung sorgten Phillip und Stefan Leng sowie Georg Schütz aus Dinkelsbühl.

 

 

Mit Stolz durfte Rektorin Kerstin Seitz-Knechtlein in ihrer Ansprache betonen, dass alle 19 Entlassschüler einen erfolgreichen Abschluss der Mittelschule geschafft haben, viele davon sogar den qualifizierenden Mittelschulabschluss. Für ihre besonderen schulischen Leistungen wurden Jasmin Dietzsch (Notendurchschnitt 1,55), Marco Reule (Notendurchschnitt 2,0) sowie Anastasia Schröber und Jessica Jenniches (beide Notendurchschnitt von 2,1) ausgezeichnet. Sie erhielten als Anerkennung für ihre hervorragende Arbeit Kinogutscheine. Für Jasmin Dietzsch als Klassenbeste gab es außerdem den Sparkassen-Schulförderpreis, überreicht von Sparkassengeschäfts-stellenleiter Erik Seitz. Auch der Schulförderverein gratulierte herzlich. Vorsitzender Wolfgang Hiller überreichte der Klasse eine finanzielle Zuwendung.

 

 

Als Garant für diese bemerkenswerten Leistungen durfte sich Klassenleiter Anton Schmidpeter völlig zu Recht feiern lassen. Er ist ein Pädagoge der alten Schule. Ausgestattet mit hoher fachlicher Kompetenz, Ehrgeiz, Fleiß, Einfühlungsvermögen und insbesondere mit „sehr viel Herz“ hat er es in den vergangenen drei Jahren geschafft, seine Mädels und Jungs zu einem erfolgreichen Abschluss zu führen. Der allgemeine Dank war dem „Schmidi“ – wie ihn die Schüler liebevoll nennen – gewiss. Mit Lob und Anerkennung überschüttet, zeigte er sich im Rahmen des Abschiedszeremoniells von seiner ganz persönlichen, gefühlvollen Seite. Tränen der Rührung bei ihm selbst, bei Schülern und Kollegen waren der untrügliche Beweis, mit welcher Intensität Toni Schmidpeter seinen Beruf ausübte. Leider wird der beliebte Lehrer seine Qualitäten in Zukunft nicht mehr einbringen können, denn er tritt nach insgesamt 41 Dienstjahren – 34 Jahre war er davon im Schulverband Absberg-Haundorf tätig – in den wohlverdienten Ruhestand. Für Schulleiterin Kerstin Seitz-Knechtlein Anlass genug, um dem Freund und Kollegen noch einige wohlwollende Wort auf seinen künftigen Lebensweg mitzugeben. Sie bezeichnete Schmidpeter als „Lehrer mit Leib und Seele“. Menschlichkeit, Vertrauen, Hilfsbereitschaft, Teamgeist, Fairness und seine christlichen Werte machten den „Schmidi“ in all den Jahren der Zusammenarbeit zu einem geschätzten und verlässlichen Partner. Deshalb habe er es zur „Legende“ der Schule gebracht und sich einen Platz in den Herzen aller gesichert. Seine Schülerinnen und Schüler überreichten ihm symbolisch einen Oscar.

 

 

Am Ende lagen sich fast alle in den Armen und ließen die von etlichen freiwilligen Helfern hervorragend gestaltete Feier gebührend ausklingen. Auch der Schulverbandsvorsitzende Karl Hertlein war angetan von der einzigartigen Atmosphäre. Umrahmt wurde die Abschlussfeier mit stimmungsvollen Einlagen der 4., 5., 6. und 8. Klassen. Auch für das leibliche Wohl der Gäste war bestens gesorgt. In Zusammenwirkung von Eltern und den beiden Lehrerinnen Michaela Funk und Heidi Mohr war ein reichhaltiges Buffet vorbereitet worden.

 

Weitere Impressionen des Abends: