Erinnerungen an die 2. Klasse

Minigolf in der Turnhalle

In unseren letzten Sportstunden haben wir etwas ganz tolles gemacht: Minigolf! Ihr fragt euch sicher, wie das gehen kann im Schulhaus. Es ist gar nicht so schwer. Zuerst haben wir alles aus dem Geräteraum geholt, was wir tragen konnten. Wir haben mit unserer Gruppe viele Dinge ausprobiert, aber nicht alles hat geklappt. Endlich hatte jede Gruppe eine Bahn erfunden, auf der man gut spielen kann. Jetzt mussten wir die Pläne zeichnen. Kein Problem, übrigens. Wir hatten das ja schon oft geübt. In der nächsten Sportstunde hat jede Gruppe wieder ihre Bahn aufgebaut. Dann haben wir  die Bahnen der anderen Kinder ausprobiert. Unten seht ihr, wie klasse das war.

Ausflug nach Gunzenhausen

Puh! Vor den Pfingstferien sind wir schon fast im Stress, so viele tolle Aktionen wie wir machen: erst das Vorlesen, dann das Radtraining und heute auch noch der Ausflug nach Gunzenhausen.


Zuerst sind wir auf den Markt gegangen. Wir haben uns alles angeschaut. An manchen Ständen hat es interessant gerochen. Dann durften wir selbst mit unserem Einkaufszettel einkaufen. Ganz schön spannend.

Vor dem Besuch in der Bücherei mussten wir uns erst einmal mit einem Eis und einer Brotzeit stärken.

In der Bücherei hat uns die Bibliothekarin alles gezeigt und erklärt. Dann durften wir uns selbst Bücher aussuchen und ein bisschen lesen. Zum Schluss haben wir ein Rätsel gemacht und ein Bilderbuchkino angeschaut. Die Geschichte "Für Hund und Katz ist auch noch Platz" war sehr aufregend. 


Mir hats Spaß gemacht. Dieser Augenblick war einfach schön. Ich hoffe, wir machen noch einmal einen so schönen Ausflug.

Radtraining

Die 2. Klasse hat auf dem roten Platz in Gräfensteinberg gelernt, auf dem Rad sicher zu fahren. Die Räder sind mit einem großen Hänger gebracht worden. Sie hatten alles, was ein verkehrssicheres Fahrrad hat. In dem Hänger waren auch Hindernisse. Damit haben wir einen Parcour aufgebaut. Es gab verschiedene Stationen, zum Beispiel Slalom, durch eine Pfütze fahren und dabei die Füße heben, scharf bremsen und vieles mehr. Manche Kinder waren die Assistenten an den Hindernissen, die anderen durften fahren. Danach haben wir getauscht. Manche mussten auch ihre Helme ausleihen. 

Manche Hindernisse waren ein bisschen schwierig. Wenn jemand etwas nicht konnte, dann ist Frau Felke oder Thomas gekommen. Ich zum Beispiel konnte nicht mit einer Hand fahren. Und dann ist Thomas gekommen und hat mir Mut zugeflüstert. Und dann konnte ich es und habe den ganzen Parcour geschafft. Das fand ich toll.

Vorlesen im Kindergarten

Die 2. Klasse hat im Kindergarten Obererlbach vorgelesen. Die Vorschulkinder aus Gräfensteinberg waren auch da. Wir haben ein Bilderbuch zu der Geschichte von Frieda Ferkel selbst gemalt. Jeder 2.-Klässler hatte ein eigenes Kapitel bekommen. In der Schule haben wir viel geübt. Trotzdem waren wir ein bisschen aufgeregt, als wir in den Kindergarten gegangen sind.

Dann war es aber gar nicht so schlimm. Die Vorschüler haben zugehört und es hat ihnen gefallen. Die Erzieherinnen haben uns gelobt. Es war schön und ich wünsche mir, dass wir wieder so etwas schönes machen.

Wuff-Projekt

Heute war Frau Tomulla bei uns zu Besuch in der Schule. Sie hat der ersten und der zweiten Klasse die Hundesprache beigebracht. Alle haben ganz aufmerksam zugehört. Jetzt wissen alle, was ein Hund gar nicht leiden kann und was ein Hund klasse findet.

Wir haben auch gelernt, was wir machen müssen, wenn wir einen fremden Hund streicheln wollen. Zuerst müssen wir den Besitzer fragen. Dann müssen wir den Hund "fragen", ob er gestreichelt werden will. Wir gehen langsam und schräg auf den Hund zu, machen uns klein und lassen den Hund erst einmal schnuppern. Wir beobachten genau, was der Hund macht. Wenn der Hund gestreichelt werden will, streicheln wir ihn von unten. Mit dem großen Wuff durfte ein Kind gleich einmal vorführen, wie es richtig geht.

Aber was sollen wir tun, wenn ein Hund auf uns zurennt und bellt? Vor lauter Angst wegrennen? Inzwischen wissen wir, dass der Hund dann denkt, dass wir mit ihm spielen wollen. Wenn wir aber in Ruhe gelassen werden wollen, müssen wir uns für den Hund "unsichtbar" machen. Und das geht so:

Unser "neuer" Pausenhof

An einem schönen Frühlingstag war plötzlich ein riesiger Lärm in unserem Pausenhof. Aber nicht dass ihr meint, die Zweitklässler hätten besonders laut gespielt - nein, die Bauhofmitarbeiter sind mit Kettensäge und allerlei anderen interessanten Werkzeugen gekommen und haben viele Bäume gefällt. Am Anfang hat uns das gar nicht gefallen. Als wir aber beim Aufräumen helfen durften, hat es richtig Spaß gemacht.

Besonders interessant waren natürlich die tollen Maschinen.


Während die meisten noch fleißig Äste eingesammelt haben, haben einige Kinder schon ausprobiert, welche klasse Möglichkeiten unser "neuer" Pausenhof bietet. Leider ist nicht immer alles erlaubt, was Spaß macht.

Fasching

Am unsinnigen Donnerstag durften wir alle verkleidet in die Schule kommen.


Jeder durfte seinen Lieblingswitz erzählen.

Besonders beliebt waren die Witze über Lehrer:

Wer Lust hatte, durfte auch eine Rede halten:

"Wenn ich König oder Königin bin ...

  • werden die Hausaufgaben abgeschafft
  • müssen Kinder nur noch essen, was ihnen schmeckt
  • bekommt jeder so viele Süßigkeiten wie er will ... "

Von diesen Vorschlägen waren die künftigen Untertanen mehr als begeistert.

Wir messen

Grau ist alle Theorie:

Deswegen probieren wir es jetzt lieber selbst aus .... Macht ja auch viel mehr Spaß!

Klasse 2000 - Gefühle

Frau Kolb, unsere Gesundheitsförderin, hat mit uns über Gefühle gesprochen. Jeder durfte ein Gefühl vorspielen und die anderen mussten es erraten. Schaut doch mal selbst. Es ist gar nicht so schwierig.

Bustraining

Im Oktober war Herr Lasnik von der Polizei bei uns in der Schule. Er hat uns erklärt, wie wir uns an der Bushaltestelle und im Bus verhalten müssen, damit kein Unfall passiert. Danach haben wir selbst ausprobiert, an welchen Stellen vom Bus der Busfahrer uns nicht sehen kann.

Ausflug nach Abenberg

Am 24. September haben wir die Burg Abenberg besucht. Dort haben wir viel gelernt.


Das Thema war "Schule früher". Wir waren in einem alten Klassenzimmer. Es gab eine Rechenmaschine. Sie hatte 100 Kugeln. Die Kinder saßen in Holzbänken und hatten Schultaschen aus Leder.

Früher gab es viele Regeln. Die Kinder mussten ganz leise sein und aufstehen, wenn sie aufgerufen wurden. Außerdem kontrollierte der Lehrer, ob die Hände sauber sind.

Die Lehrer waren sehr streng. Es gab viele Strafen. Die Kinder mussten in der Ecke stehen oder auf Maiskörnern knien. Manchmal wurden sie auch mit einem Stock geschlagen.

Wir sind froh, dass wir nicht früher in die Schule gekommen sind.

Das haben wir alles in der 1. Klasse erlebt:

Besuch auf dem Bauernhof

Wir haben den Bauernhof der Familie Nehmeier in Geislohe besucht. Dort gibt es gaaanz viele Tiere: Kühe, einen Bullen, Kälbchen, Kühe im Urlaub, Schafe, einen Hund, Kätzchen, Hühner, ... Es war ganz toll, dass wir die Tiere sogar streicheln durften.

Herr und Frau Nehmeier haben uns unglaublich viel erklärt und gezeigt. Wir durften zuschauen, wie zwei Kühe gemolken wurden. Einige Kinder durften sogar die Melkmaschine an ihrer Hand ausprobieren. Bei den Kälbchen haben wir beim Füttern und Einstreuen geholfen.

Für die Jungs waren natürlich auch die Maschinen interessant und die Mädchen konnten sich kaum von den Babykatzen trennen.

 

Die Nehmeiers hatten sogar Käsewürfel vorbereitet, die wir verspeist haben. Zum Schluss hat jedes Kind noch eine Tasche mit Geschenken bekommen. So ein Bauernhofbesuch ist einfach nur prima!

 

Umzug nach Gräfensteinberg

Jetzt haben wir in den letzten Wochen soviel gebastelt, damit unser Schulhaus in Obererlbach noch schöner wird....

... und jetzt kann der Schulbus uns nicht mehr zum Schulhaus bringen, weil die Straße in Obererlbach gesperrrt ist. Zu dumm! Deswegen müssen wir zu den Großen nach Gräfensteinberg in die Schule.

 

In unserem neuen Klassenzimmer sehen die Wände ganz kahl und ungemütlich aus. Die Stühle sind eigentlich viel zu hoch für uns. Wir kommen noch nicht einmal mit den Füßen auf den Boden. Ist ja wohl klar, dass wir dafür ratzfatz eine Lösung finden:

 

Aber eigentlich finden wir es hier ganz klasse:

  • Wir dürfen uns selbst aussuchen, ob wir in der Pause drinnen oder draußen sein wollen.
  • Es sind immer ganz viele Große da, die sich gut auskennen und uns ganz süß finden.
  • Manche dürfen sich im Schülercafe ein Pausenbrot kaufen.
  • Mit unseren großen Tischen können wir prima spielen. Sie lassen sich nämlich hoch und runter klappen.
  • In unserem neuen Klassenzimmer können wir eigentlich fast genau so gut lernen wie in Obererlbach.
  • Wir können sogar in unserem Klassenzimmer auf einer riesigen Tafel Bilder und Filme ansehen! Ist das nicht toll?!

Wir feiern Advent

Im Morgenkreis feiern wir momentan immer Advent. Damit es schön feierlich wird, zünden wir die Kerzen von unserem Adventsteller an. Dann hören wir ein neues Stück aus der Geschichte von Kasipa. Er folgt einem besonderen Stern und erlebt dabei viele Abenteuer. Ob er wohl am Ende den König finden wird, dem er sein Geschenk bringen will? 

 

Danach singen oder tanzen wir zu unserem Adventslied.

 

Vor der Pause losen wir zwei Kinder aus, die unseren Schneemann-Adventskalender aufmachen dürfen. Das ist immer sehr spannend. Schade, dass die Adventszeit bald schon wieder vorbei ist.

Kunst im Pausenhof

Heute haben wir gelernt, dass manche Künstler nicht nur mit Farbe und Pinsel auf eine Leinwand malen. Andy Goldsworthy "malt" mit Dingen, die er in der Natur findet direkt auf die Erde. Dazu sagt man dann Landart. Natürlich wollten wir das gleich auch einmal ausprobieren. Wir haben uns mächtig angestrengt und fleißig im Pausenhof nach Blättern, Ästen und Steinen gesucht. Daraus haben wir Kreise gelegt. Frau Felke sagt, sie ist ganz begeistert, wie toll das geworden ist. Und wir finden, wir können wirklich stolz auf uns sein.

Geburtstagsfeiern

Endlich ist unser Geburtstagskalender fertig. Wir haben gleich einige Geburtstage zum Nachfeiern.

Eine Geburtstagsfeier funktioniert bei uns so:  Zuerst malt man auf einen Geburtstagsbrief etwas, was das Kind gerne mag.  Manchmal muss man dafür auch seinen Freund oder das Geburtstagskind selbst fragen, was das wohl sein könnte. So lernen wir uns allmählich besser kennen. Manche Kinder können sogar schon selbst eine Nachricht oder einen Wunsch für das Kind aufschreiben:

Wenn man den Brief fertig hat, zwickt man ihn an die Geburtstagsleine. Aus allen Briefen bastelt Frau Felke ein kleines Buch als Klassengeschenk. Natürlich singen wir auch ein Geburtstagslied und gratulieren dem Kind.

Herbstwandertag

Der allerschönste Spielplatz auf der Welt ist der Wald in Obererlbach. Dort können wir ein Lager bauen, durch Schluchten klettern, uns vor dem Regen verstecken, gefährliche Spinnen entdecken, riesige Steine ausgraben und noch tausend Dinge mehr ...