Unsere Projektwoche  vom 7. - 11. Mai 2018

Schon seit einiger Zeit lasen wir uns jeden Morgen zu Schulbeginn aus einem Buch vor. Es ging um Ätze, das Tintenmonster, da es so gut zu unserem Schreiben mit dem Füller passte.

Und dann endlich war es soweit: Die Woche, in der Schule wieder einmal "anders" war, begann mit einem Kennenlernen der Bücherei in Gunzenhausen. Mit dem Bus fuhren wir bei strahlendem Sonnenschein los und durften noch kurz auf den Spielplatz, bis Frau Beyer uns begrüßte und in die Schatzkammer der Bücher führte. Sie erzählte uns viel über die Bücher, wo man sie findet und wie lange Büchereisachen ausgeliehen werden dürfen. Dann machten wir uns selber auf die Suche nach Lesefutter, stöberten und lasen. Fast alle von uns liehen sich gleich zwei Bücher aus, denn schließlich bekamen wir ja unsere neuen Büchereiausweise.

 

Zum Abschluss zeigte uns Frau Beyer ein witziges Lesekino über eine Hexe, Hund und Katze, über das wir sehr lachen mussten.

Vielen Dank Frau Beyer, wir kommen wieder!

 

 

Am Dienstag ging es nach unserem Projektwochen-Song gleich wieder los. Wir wanderten durch Absberg und besuchten drei tolle Vorlesestationen.

Unser erster Vorleser war Altbürgermeister Walter, der uns in den dunklen Keller der alten Schule führte und dort eine Gruselgeschichte vorlas. Bei schwacher Beleuchtung - ganz schön gruselig, aber nicht wirklich gefährlich... Und dass dann auch noch was im tiefen Brunnen versteckt war ... Wir hatten viel Spaß.

 

 

Weiter ging es in die Natur zu Familie Köchlin, wo wir uns fast wie Indianer fühlten, Indianergeschichten über Freundschaften lauschten und dabei den Ausblick von der Höhe auf die Pferde und den See genossen...

 

 

 

Nach einer Vesperpause und ein bisschen Chillen besuchten wir die Regens-Wagner-Stiftung, wo Schwester Elisabeth uns in das Franziskus-Zimmer gleich bei der Kirche führte. Dort hatte sie den Raum extra für uns schön gestaltet und erzählte uns die Geschichte vom kleinen Ton a, der seinen Platz auf der Welt gesucht hatte und ihn zum Schluss in einem Lied fand. Die Instrumente, die Schwester Elisabeth verwendete, waren einfach "cool"... 

 

Vielen herzlichen Dank an alle Vorleser, die sich für uns so viel Mühe gegeben haben.

 

So etwas können sie gerne einmal wieder machen  -  wir kommen dann schon...

 

Am  Mittwoch begann unser Schultag gleich in Gräfensteinberg. Dort wartete eine "echte" Autorin auf uns, die vor allem Bücher für Kinder verfasst. Sie lebt auf einem Bauernhof mit außergewöhnlichen Tieren, z.B. Wollschweinen. Ihr Name ist Judith Allert. Frau Allert schreibt sehr gerne über Tiere und denkt sich Geschichten dazu aus. Eine Geschichte von Krümel und Fussel, zwei Schweinen, bei den Schafen hat sie uns vorgelesen. Auch die Bilder dazu waren klasse. Wir entdeckten viele lustige Sachen darauf.

 

Nach einer ausgedehnten Pause in Gräfe, fuhren wir mit dem Bus zurück nach Absberg und führten unseren Vorlese-Wettbewerb durch. Es war eine schwierige Entscheidung, da alle Kinder sehr gut lasen.

 

 

Und dann war Donnerstag - Feiertag!    Auch nicht schlecht. Mal sehen, wie es am Freitag weiter ging.

 

 

Am Freitag starteten wir unseren Workshop-Tag in Gräfensteinberg.

Zur Begrüßung versammelten wir uns mit den anderen Klassen in der Turnhalle mit unserem Projektwochen-Song, der ein richtiger Ohrwurm geworden war. Dort erfuhren wir auch das Programm für den heutigen Tag.

 

Zuerst durften wir die 5. Klasse besuchen, die für uns eine spannende Lese-Safari vorbereitet hatte. Jeder konnte sich seine eigene Geschichte zusammenstellen und erreichte so einen anderen Ausgang für sein Dschungel-Abenteuer. Für den ein oder anderen ging die Sache als Happy-End oder eben weniger gut aus.

Beeindruckt hatte uns auch die tolle Ausgestaltung des Klassenzimmers mit den vielen Stationen. Es war fast wie in einem "Dschungelcamp"... 

 

 

Weiter ging es ins Literaturcafe in der Aula, wo man unter Hilfe einiger Mamas vom Elternbeirat ein Glücksrad drehen und sich dann eines von den vielen gespendeten Büchern aussuchen durfte. Es gab richtig viele und tolle Bücher zur Auswahl. Dort gab es auch leckere Getränke und Buchstabenkekse, die Frau Funk und Frau Mohr mit den Mittelschülern gebacken hatten. Es war für jeden etwas dabei, und manche Leseratten vertieften sich gleich ein in ihre neuen Bücher.

 

In der Pause gab es vom Elternbeirat eine Suppe - natürlich der Projektwoche entsprechend, eine Buchstabensuppe, die nicht nur sehr gut schmeckte, sondern mit deren Buchstaben man auch Wörter schreiben konnte. Frisch gestärkt ging es danach an den sportlichen Teil des Tages. In der Turnhalle hatte Herr Ring mit seinen Schülern einen Stationenlauf aufgebaut, dessen Buchstaben wir zu einem Lösungswort zusammensetzten.

Wir legten uns mächtig ins Zeug und fanden natürlich schnell das gesuchte Wort: Lesefreude.

 

Unsere 4. Station war eine Bastelstation. Die Viertklässler und Frau Schaller hatten viele Sachen für uns vorbereitet und gestalteten mit uns ein Literaturbild, das wir am Ende alle stolz mit nach Hause nehmen durften.

 

Zum Abschluss der Projektwoche gab es die Preisverleihung beim Vorlesewettbewerb, den alle Klasse durchgeführt hatten. Besonders viel Spaß hatten wir beim Anschauen des Foto-Wochenrückblicks, der noch einmal zeigte, was wir alles erlebt hatten und auch, wie viel Freude wir dabei hatten.