Eistraining

Inzwischen ist es so eisigkalt geworden, dass wir sogar auf dem Pausenhof kleine Eisflächen haben. Auch die Seen und Weiher sind zugefroren. Aber ob wir schon Schlittschuh laufen können? 

 

 

 

Heute haben wir erfahren, dass das Eis zuerst so richtig dick sein muss, bevor man es betreten darf. So dick wie drei Kinderfäuste übereinander. Auch ganz viele andere Sachen haben wir gelernt, damit wir auf dem Eis sicher sind.

 

 

Wenn wir auf dem Eis stehen, drückt unser ganzes Gewicht auf eine kleine Stelle.

Wenn wir flach auf dem Eis liegen, verteilt sich unser Gewicht.


 

Und wenn trotzdem jemand eingebrochen ist? Auch dazu haben wir ganz viel erfahren. Und das beste: wir durften in der Turnhalle "Eisrettung" selbst ausprobieren.

Wenn wir uns am Rand von einem Eisloch abstützen, kann es sein, dass der Rand ausbricht.

Das Gewicht verteilt sich, wenn wir uns ganz flach machen.

Mit dem Po nach unten klappt es noch besser.


Auf keinen Fall darf der Retter sich selbst in Gefahr bringen. Damit er nicht selbst einbricht, darf der Retter nicht zu nahe an die gefährliche Stelle herangehen. Er muss dem Eingebrochenen ein Seil, eine Decke oder etwas ähnliches zuwerfen und ihn daran aus dem Loch ziehen.

 

Und weil es im Winter im See so bitterkalt ist und man im Eiswasser schnell auskühlt, muss der Gerettete anschließend schnell in eine Rettungsdecke eingepackt werden.