Wir wünschen: FROHE WEIHNACHTEN!

Märchenhafter Theaterspaß mit der Luna Bühne

Ein rappendes Rotkäppchen? Eine Tangotanzende Großmutter, die mit dem Wolf auf beste Freunde macht? Wo Bitteschön gibt es denn sowas? In der Schulturnhalle in Gräfensteinberg! Dort gastierte die Weißenburger Luna Bühne und begeisterte die großen und kleinen Zuschauer mit ihrer liebevoll adaptierten Version des beliebten Märchenklassikers. 

Vorhang auf für „Rotkäppchen und der liebe Wolf“ hieß es in Gräfensteinberg gleich zweimal für die Akteure, damit alle Grundschüler in den Genuss dieses vorweihnachtlichen Spektakels kamen. 

Da gab es eine schrullige, schon leicht vergessliche Großmutter (Thomas Hausner), einen lieben Wolf (Stephan Hausner) und natürlich das Rotkäppchen (Kristina Gerdt), das nur entfernt etwas mit dem braven Mädchen aus dem Original der Gebrüder Grimm zu tun hat: Ausgerüstet mit Skateboard, Handy und cooler Musik macht es sich auf den Weg zur Großmutter. Unterwegs trifft es auf den Wolf, der den Kindern zuvor schon im feinsten Fränkisch von seiner tiefen Trauer um seine beste Freundin – die Gans Elfriede – erzählt hat. Nur zu gerne schließt er sich Rotkäppchen an, hat er selbst doch schon lange keine Oma mehr besucht.

 

Und die alte Dame ist mindestens genauso aufgeregt über den unerwarteten Gast, mit dem sie auf den zweiten Blick viele Gemeinsamkeiten hat. Von den Plätzchen bis zum Tangotanzen stimmt da die Chemie zwischen den beiden, zum Entsetzen der Enkelin, die gar nicht fassen kann, warum ihre Großmutter auf einmal weder Stock noch Schlappen oder Schürze trägt. Die Antwort ist so einfach wie erfrischend: „Damit ich besser tanzen kann!“ So beschwingt beschließen der Wolf und die Großmutter, nicht nur dieses, sondern alle kommenden Weihnachtsfeste gemeinsam zu verbringen.

 

Ein glückliches Ende also auch für die Luna Bühnen-Fassung aus der Feder von Brigitte Brunner. Zusammen mit den tollen Schauspielern, dem fantasievollen Bühnenbild und der passenden Musik brachte das Weißenburger Ensemble nicht nur vorweihnachtlichen Glanz in die Schule, sondern zauberte ein Lachen in die Gesichter der Kinder. Zum krönenden Abschluss des gelungenen Auftritts war dann noch Rappen mit dem Rotkäppchen angesagt – und die Jungen und Mädchen machten begeistert mit. 

Bundesweiter Vorlesetag: Wir waren dabei!

Lesen an ungewöhnlichen Orten in Absberg, Gräfensteinberg und Obererlbach

Vorlesen einmal anders erlebten die Schüler und Schülerinnen an der Grund- und Hauptschule Absberg-Haundorf. An allen drei Schulstandorten - Absberg, Gräfensteinberg und Obererlbach – warteten am bundesweiten Vorlesetag spannende Geschichten auf die jungen Zuhörer. Die insgesamt 16 Lesestationen waren dabei über die Ortschaften verteilt und führten die Kinder teils an sehr ungewöhnliche Orte – und zu vielen unterschiedlichen Vorlesern.

 

So durften sie zum Beispiel im Gräfensteinberger Kirchturm den Abenteuern aus „Die Chroniken von Narnia“ lauschen, die Pfarrer Matthias Knoch ausgewählt hatte.

Nicht weit vom Gotteshaus entfernt lud ein warmes Lagerfeuer im Garten hinter dem alten Kindergarten zum Verweilen ein. Hier hatte es sich Lisa Knorr, Sozialpädagogin an der Schule, als Vorleserin gemütlich gemacht und nahm die Kinder mit hinein in die Welt der Literatur. Im Feuerwehrhaus begeisterte zunächst Rektorin Kerstin Seitz-Knechtlein die Jungen und Mädchen mit der Sage von der Teufelsmauer bevor Buchhändlerin Melena Renner mit dem „Neinhorn“ die Lacher auf ihrer Seite hatte.

Im Gräfensteinberger Schulhaus selbst war ebenfalls viel zu hören und zu erleben: Hier griffen der ehemalige Schulrat Hans Seitz und die Vizepräsidentin des Bezirkstags Mittelfranken, Christa Naaß, zum Buch und wurden für ihren lebendigen Vortrag mit viel Beifall belohnt. Und auch die Turnhalle wurde in eine besondere Vorlesestation verwandelt: Alexandra Williams gab Geschichten in englischer Sprache zum Besten. Im Werkraum dagegen ging es ums Lesen im weiteren Sinne: Buchbinder Wolfgang Kokula gewährte den Kindern auf anschauliche Weise einen Einblick in dieses uralte Handwerk.

 

Für die Kleinen aus den beiden ersten Klassen, die in Obererlbach unterrichtet werden, begann der Vorlesetag in der dortigen Turnhalle mit einer Mitmachgeschichte, die Musiklehrer Erik Scheffel mit ihnen einstudiert hatte. Anschließend ging es mit Dr. Markus Jungbauer, dem Vorsitzenden der DJK Obererlbach, mitten hinein in die Abenteuer des griechischen Helden Odysseus. Auch zwei frühere Lehrer-Kollegen konnten als Vorleser gewonnen werden: Haundorfs Altbürgermeister Karl Hertlein nahm dafür passend im Gemeindesaal Platz, Ingrid Vieten unterhielt die Kinder in der Kirche.

 

Der Sitzungssaal im Rathaus und die katholische Kirche öffneten sich auch in Absberg für die jungen Besucher. Gemeinderat Johannes Köchling und Stefanie Walter hatten für diese beiden Stationen magische und unterhaltsame Geschichten ausgesucht. Im Café Herzog freute sich Seniorchefin Helena Herzog über die eifrigen Zuhörer, und im Dietrich-Bonhoeffer-Haus zauberte Helene Ottmann den Kindern ein Lächeln ins Gesicht. Mit von der Partie war zudem Absbergs Altbürgermeister Fritz Walter, der die Jungen und Mädchen unter dem Dach der Prunothek empfing.

 

Da so ein Vorlese-Spaziergang nicht nur eine schöne Abwechslung im Schulalltag war, sondern auch hungrig machte, war an allen drei Standorten für das leibliche Wohl gesorgt: Passend zum Thema servierten die Mitglieder des Elternbeirats leckere Buchstabensuppe, die bei den Kindern sehr gut ankam und den gelungenen Tag perfekt abrundete. 

An dieser Stelle nochmal ein dickes Dankeschön an alle, die diesen Vorlesetag möglich gemacht haben!

Echtes Filmteam zu Gast an der Schule

Ein aufregender Tag für die Jungen und Mädchen der 4. Klasse in Gräfensteinberg: Sie bekamen Besuch von einem echten Filmteam, und das passiert wirklich nicht alle Tage an der Schule! Doch die Kinder und ihre Lehrerin Cordula Haas waren bestens auf die drei netten Gäste – Sebastian Rudat, Lucas Vogel und Ralph Goppelt von der Firma Werbegrafik Schulz – vorbereitet und ließen sich auch von den Kameras nicht stören. Sie beschäftigen sich derzeit intensiv mit der römischen Vergangenheit im Landkreis Weißenburg-Gunzenhausen. Davon gibt es noch viele Zeugen aus der Geschichte, die es zu entdecken gilt. Wie den Römerturm in Burgsalach, der bei schönstem Herbstwetter ein tolles Ausflugsziel für die Schüler und Schülerinnen war. Natürlich war auch hier das Filmteam mit dabei und ließ sogar eine Drohne steigen. Auch den Abschlussschülern schauten die Filmemacher bei ihrer Recherche über die Berufsausbildungsmesse in Altmühlfranken über die Schulter und hielten alles im Bild fest. Dafür war der neu eingerichtete PC-Raum der Schule bestens geeignet. Was genau nun mit dem vielen Filmmaterial geschieht, soll hier noch nicht verraten werden. Nur so viel: Man darf sehr gespannt sein!

Kunstwerke feierlich enthüllt

Große Bühne für die Nachwuchs-Künstler: Die beiden großformatigen Graffitis, die die Schüler und Schülerinnen zusammen mit Künstler Carlos Lorente geschaffen haben, wurden nun unter großem Beifall feierlich enthüllt. Dazu hatten sich alle Jungen und Mädchen aus den Klassen 4 bis 9 in der Turnhalle versammelt und warteten gespannt darauf, die Kunstwerke in Augenschein zu nehmen.

 

Vorher aber sprach Rektorin Kerstin Seitz-Knechtlein allen an dem zweitägigen Projekt Beteiligten ein dickes Lob aus: "Wir sind megastolz auf euch!" Sogar die drei "Probearbeiten", an denen die Schüler den Umgang mit der Spraydose ausprobierten, waren auf ihre Bitte hin eingerahmt worden und werden ebenfalls einen festen Platz im Gräfensteinberger Schulhaus bekommen. 

 

 

Graffiti-Kunst als Gemeinschaftsprojekt

Zehn Mittelschüler griffen zur Spraydose - und hatten jede Menge Spaß

 

 

„Jederzeit wieder!“, „Das sollten wir viel öfter machen“, „Ich bin sofort wieder dabei!“ Die Begeisterung der Kinder sprudelt förmlich aus ihnen heraus, während sie im Garten hinter dem ehemaligen Kindergarten mit Sprühdosen, Schablonen und Skizzen hantieren: Zehn Jungen und Mädchen der Mittelschule Absberg-Haundorf hatten sich erfolgreich für ein zweitägiges Graffiti-Projekt mit Carlos Lorente von „Style Scouts“, der Graffiti-Akademie in Nürnberg, beworben.

Dafür hatten sie im Vorfeld Skizzen angefertigt und sich mächtig ins Zeug gelegt. Wie Fünftklässlerin Lea Schulz zum Beispiel, die so gerne bei der Kunstaktion dabei sein wollte, dass sie auch ein gebrochener Arm nicht vom Zeichnen abhalten konnte. Kurzerhand fertige sie ihr Bewerbungsbild mit links – und machte das Rennen. Damit gehörte sie zu der bunt gemischten Truppe aus allen Mittelschul-Klassen der Inklusionsschule, die von den beiden Organisatorinnen Lisa Knorr (Schulsozialpädagogin) und Romina Kuhn (Sonderpädagogin) ausgewählt wurden, Farbe ins Gräfensteinberger Schulhaus zu bringen.

 

Bevor sie allerdings zur Spraydose greifen durften, bündelten sie – aufgeteilt in zwei Gruppen – ihre Ideen für die beiden Lkw-Planen mit einer Größe von je zwei auf drei Meter. Carlos Lorente erklärte ihnen anschließend nicht nur den richtigen Umgang mit der Spraydose, sondern sprach auch weitere wichtige Themen wie den Gesundheitsschutz und die Konsequenzen für illegales Sprayen an. Dann aber konnte es richtig losgehen: Im Garten des ehemaligen Kindergartens, den Pfarrer Matthias Knoch zur Verfügung gestellt hat, machten sie sich im wahrsten Sinne des Wortes gemeinsam ans Werk: So wie alle Teilnehmer im Vorfeld ihre Ideen einbringen konnten, durften alle ihren Teil zur gelungenen Umsetzung des Kunstwerks beitragen. „Das ist gelebte Inklusion“, erklärt Romina Kuhn. Ihr und ihrer Kollegin Lisa Knorr ist es wichtig, dass sich die Kinder durch eine solche Projektarbeit als Gemeinschaft verstehen und zusammen etwas Bleibendes schaffen. „Sie sollen ihre Ideen sichtbar machen“, ergänzt Carlos Lorente, der die Kinder bei diesem Prozess begleitet und ihnen dabei so viel Spielraum wie möglich lässt. „Ich gebe nichts vor, das ist alles ergebnisoffen.“

Auf diese Weise sind in kurzer Zeit zwei beeindruckende Werke entstanden, die weit mehr sind als ein schöner Blickfang für die Schule, wo sie künftig im Erdgeschoss zu sehen sind. Sie stehen für Gemeinschaftsgeist und Kreativität, und darauf dürfen Lea Schulz, Max Vogelhuber, Manuel Löw, Ben und Tim Tretter, Fynn Fehrenbach, Sophie Baumgärtner, Zoe Rudloff, Selina Rieder und Milan Akin zurecht stolz sein.

 

 

Möglich wurde dieses Projekt durch die finanzielle Unterstützung des Vereins Präventionswegweiser mit Sitz in Ellingen sowie der Raiffeisenbank Weißenburg-Gunzenhausen und der Sparkasse Gunzenhausen. Auch ein Teil des Preisgeldes aus dem Malwettbewerb der Raiffeisenbank fand hier als Spende des Lehrerkollegiums kreative Verwendung.

 

WIR HABEN GEWÄHLT!

 

NEWS und INFOS findet man unter "Mittelschule" bei "SMV"!

 

 

 

Mit Gottes Segen und ohne Sorgen ins Schuljahr starten

Bei strahlend blauem Himmel und Sonnenschein feierten die Schüler und Schülerinnen am Schulhaus in Gräfensteinberg ihren Schulanfangsgottesdienst.

 

Dazu war Pfarrer Matthias Knoch mit seiner Schäferwagenkirche in den Pausenhof gekommen und gestaltete dort zusammen mit den Lehrkräften Maria Haas und Christian Eischer sowie FSJler Tim Weitmann und einigen Kindern eine stimmungsvolle, aber auch nachdenkliche Einstimmung auf das neue Schuljahr.

 

Ein Schuljahr, das hoffentlich wieder "normaler" wird als die beiden letzten, wie es Rektorin Kerstin Seitz-Knechtlein in ihrer Begrüßung formulierte. "Ein Schuljahr ohne Lockdown, in dem wir uns wieder jeden Tag sehen dürfen", lautete die Hoffnung der Schulleiterin. Und ein Schuljahr, in dem auch wieder schöne Dinge wie Ausflüge und mehrtägige Klassenfahrten möglich sein werden. 

"Es gibt nicht nur Hochs im Leben", erinnerte Christian Eischer ebenfalls an die schwierigen Monate, die die Jungen und Mädchen zu meistern hatten. Mit Zuversicht und der Gewissheit, "dass Gott uns nicht alleine lässt", dürften sie sich nun aber auf das Neue freuen.

Um ihnen den Anfang etwas leichter zu machen, forderte Pfarrer Knoch die jungen Leute auf, ihre Sorgen und Ängste auf ein Stück Papier zu schreiben. Als Symbol dafür, dass Jesus unsere Lasten trägt, verbrannte der Geistliche anschließend die Zettel. Passend dazu erhielten die Kinder von Maria Haas eine bunte Feder als Zeichen, "dass Manches auch leicht werden kann und Gott für uns sorgt".

Umrahmt wurde der Gottesdienst von einigen Liedern, die Pfarrer Knoch auf der Gitarre begleitete, und den Fürbitten der Schüler. 

Wir begrüßen unsere neuen Schülerinnen und Schüler

Im wahrsten Sinne ein herzliches Willkommen gab es für die 35 aufgeregten Abc-Schützen und die zwei 5. Klassen an unserer Schule: Duftende Lebkuchenherzen, viele kostbare Worte und fröhliche Lieder bescherten den Kindern eine feierliche Einstimmung in diesen besonderen Tag.

 

Die beiden Religionspädagoginnen Simone Heinrichmeier und Maria Haas hatten dafür für jede der beiden ersten Klassen einen maßgeschneiderten Gottesdienst in der Obererlbacher Kirche vorbereitet. Während die eine Klasse ihren Worten im Gotteshaus lauschte, durfte die andere schon mal das Schulhaus in Beschlag nehmen. Dann wurde getauscht. So konnten die Hygienevorschriften gut eingehalten werden.

 

Aus ihrer Schatzkiste zauberten die beiden Lehrkräfte viele kostbare Sätze, die die Kinder auf ihrem „Abenteuer erste Klasse“ begleiten sollen: „Schön, dass du da bist!“, Das hast du gut gemacht!“, „Du bist meine Freundin!“ war da zu hören. Zudem versicherten sie den Schülern anhand einer biblischen Geschichte und dem Segen, dass sie an ihrem neuen Ort nicht alleine sein werden. Vielmehr dürften sie mutig und unerschrocken sein: „Es gibt viel zu lernen und zu entdecken. Und wir werden alles tun, dass ihr dort gut ankommt und euch wohlfühlt“.

 

 

Das sicherten Rektorin Kerstin Seitz-Knechtlein und Pfarrer Matthias Knoch auch den Mädchen und Jungen der beiden fünften Klassen zu , für die es einen Tag später ebenfalls einen Schulanfangsgottesdienst gab – allerdings nicht wie geplant im Freien, sondern wegen des unbeständigen Wetters in der Gräfensteinberger Kirche. Wie für die Erstklässler gab es auch für sie viele gute Wünsche für den Start an der Mittelschule und ein Lebkuchenherz als kleinen Willkommensgruß.